Anleger suchen eine sichere Geldanlage

Die angespannte Finanzlage im europäischen Raum verunsichert viele Anleger. Die Medien berichten mehrmals täglich über den Euro-Crash und Experten prognostizieren eine erneute Wirtschaftsflaute in den kommenden Monaten und Jahren. Aktien und börsennotierte Wertpapiere werden aus Angst vor hohen Verlusten verkauft und die Gelder landen entweder im heimischen Sparstrumpf oder auf niedrig verzinsten Sparbüchern, die bei der momentanen Inflationsrate zu einem Verlustgeschäft werden. Das Aufbewahren des Kapitals im eigenen zu Hause ist nach spätestens einem Jahr verlustreich. Wer sich ausreichend informiert und von seriösen Anbietern beraten lässt erhält trotz allem gute Möglichkeiten der Geldanlage.

Festverzinste Wertpapiere, Tagesgeld und Bundesanleihen fangen die hohe Inflationsrate von momentan ca. 2, 5 % ganz oder teilweise auf. Der Ertrag ist zwar in vielen Fällen gering aber höher als auf Sparbüchern mit ca. 0,5 % Verzinsung oder dem Sparstrumpf, der überhaupt keinen Ertrag bringt. Kluge Anleger binden ihr Kapital nicht langfristig. Die Verzinsung ist zwar bei langen Laufzeiten höher, lassen den Anleger aber nicht optimal auf die Finanzlage reagieren. Kurzfristig angelegte Gelder können bei positiver Änderung der Wirtschaftslage schneller in besser verzinste Projekte investiert werden. Anleihen des Bundes, Fest – und Tagesgeld sind außerdem durch einen Fond abgesichert. Dieser Fond greift nicht nur bei Verlusten aus deutschen Anlagen. Auch wer im europäischen Ausland anlegt, wird bei Verlustgeschäften entschädigt. Bundestagesanleihen haben gegenüber den bekannteren Tagesgeldanleihen den Vorteil der täglichen Verzinsung und der niedrigen Einlagemöglichkeit. Die Geldeinlage ist schon ab 50 Euro möglich. Der effektive Jahreszins ist niedriger, wird aber durch die tägliche Verzinsung und den dadurch anfallenden Zinseszins fast komplett aufgehoben.

On 16 Dezember 2011, posted in: Allgemein by admin | Hinterlasse einen Kommentar | Tagged , , , ,

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